Broschüren und Expertisen

Die IGfH bringt jedes Jahr (häufig gemeinsam mit Partner_innen) Informationsbroschüren und kleinere Projektveröffentlichungen im Eigenverlag heraus. Diese dienen u.a. dazu über Leistungen und die Verfasstheit von erzieherischen Hilfen eine breitere Öffentlichkeit praxisnah zu informieren.

Die Broschüren und Informationsmaterialien wollen die Bedeutung der erzieherischen Hilfen und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in das öffentliche Bewusstsein heben, Leistungen der erzieherischen Hilfen bekannt machen und die Vernachlässigung von Teilbereichen der erzieherischen Hilfen in Ursache und Auswirkung aufzuzeigen.

Themen von IGfH-Informationsbroschüren sind beispielsweise die Pflegekinderhilfe, die Vormundschaft, der Berufseinstieg für jüngere Fachkräfte oder die Inobhutnahme und neue methodische Zugänge (z.B. Informationen über den Familienrat). Diese Broschüren können direkt über die Geschäftsstelle der IGfH bezogen werden.

Kontakt: igfh@igfh.de

2018: Britta Sievers, Severine Thomas: Durchblick. Infos für deinen Weg aus der Jugendhilfe ins Erwachsenenleben. Frankfurt und Hildesheim. Broschüre. 3. Auflage.

Wieder da! Die Broschüre ist kostenlos und kann gegen eine nach Menge gestaffelte Versand-/Handlingsgebühr bestellt werden.
Bitte beachten Sie, dass aufgrund des hohen Bestellaufkommens die Auslieferung in Einzelfällen bis zu 3 Wochen dauern kann.

zur Direktbestellung

2018: "Und da hörte ich eben, dass die Kinder dort gebrochen werden"

Die Einzelstudie zeigt an einem konkreten Praxisfall aus Dresden, dass geschlossene Unterbringung leicht zu vermeiden ist, wenn man die Problemdefinitionen und Ressourcen der Betroffenen zum Ausgangspunkt von Hilfen macht.

2017: Josef Faltermeier: Care Leaver - erfolgreiche nachstationäre Begleitung junger Erwachsener. Expertise.

Entwicklung und Begründung von Handlungsstrategien für eine erfolgreiche nachstationäre Begleitung junger Erwachsener

In der Heimerziehung wird seit Jahren intensiv über die Problematiken junger Erwachsener diskutiert, die mit der Volljährigkeit die Einrichtung verlassen (müssen). Nicht selten geraten die Care Leaver danach in Lebensturbulenzen, die mit bedarfsorientierten nachstationären Unterstützungsstrukturen vermieden bzw. besser bewältigt werden könnten.

2016: Heinz Müller, Philipp Artz: Expertise für das Dialogforum Pflegekinderhilfe. Aufbereitung empirischer Daten der SGB VIII – Statistik.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMSFSJ) hat im März 2015 die Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Stärkung der Kinderrechte“ eingesetzt, deren erste Arbeitsphase sich der Qualifizierung der Pflegekinderhilfe widmen soll.

2016: Heinz Müller, Christine Binz: Empfehlungen zur Pflegekinderhilfe im Bundesländer-Vergleich. Expertise für das Dialogforum Pflegekinderhilfe.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMSFSJ) hat im März 2015 die Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Stärkung der Kinderrechte“ eingesetzt, deren erste Arbeitsphase sich der Qualifizierung der Pflegekinderhilfe widmen soll.

2016: Diana Eschelbach: Expertise zu den Forderungen nach rechtlichen Reformen. Erarbeitet für das Dialogforum Pflegekinderhilfe.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMSFSJ) hat im März 2015 die Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Stärkung der Kinderrechte“ eingesetzt, deren erste Arbeitsphase sich der Qualifizierung der Pflegekinderhilfe widmen soll.

2016: Christian Erzberger: Fachliche Forderungen. Expertise für das Dialogforum Pflegekinderhilfe.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMSFSJ) hat im März 2015 die Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Stärkung der Kinderrechte“ eingesetzt, deren erste Arbeitsphase sich der Qualifizierung der Pflegekinderhilfe widmen soll.

Hintergrund sind die (erneuten) Beschlüsse der Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) vom Mai 2014 zur Weiterentwicklung bestmöglicher Rahmenbedingungen in der Pflegekinderhilfe.

Zum Juni 2015 hat das BMFSFJ zudem ein zeitlich befristetes Vorhaben beim mitgliederstärksten Fachverband für erzieherische Hilfen, der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH), bewilligt, das diese Arbeitsphase unterstützen und darüber hinaus einen Qualitätsdialog in der Pflegekinderhilfe begleiten soll. Bei dieser Initiative „Dialogforum Pflegekinderhilfe“ geht es um die Bündelung und Feststellung konkreter fachlicher und gesetzlicher Handlungsbedarfe im Dialog mit den unterschiedlichen Akteur_innen in der Pflegekinderhilfe. Hierzu wurden vier Expertisen zu unterschiedlichen Gesichtspunkten der Thematik in Auftrag gegeben.

2016: Britta Sievers, Dr. Severine Thomas: Dokumentation – Care Leaver Hearing im BMFSFJ. Rechte im Übergang – Die Begleitung und Beteiligung von Care Leavern. Broschüre.

Am 12. Mai  2016 diskutierten im Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin Care Leaver mit Vertreter_innen von Verbänden und der Politik über ihre Erfahrungen im Übergang aus stationären Hilfen in das Erwachsenenleben.

Themenfelder waren Erziehungshilfe als Lebensort, das Recht auf Bildung und die Entfaltung der Persönlichkeit sowie finanzielle Sicherheit. Die Dokumentation des Hearings enthält eine Vielzahl von Anregungen, Ansatzpunkten und Forderungen der jungen Erwachsenen zur Verbesserung der Situation von Care Leavern in Deutschland.

2014: Reinhard Wiesner: Hilfen für junge Volljährige. Rechtliche Ausgangssituation. Expertise.

Nach der stationären Erziehungshilfe – care leaver in Deutschland – befasst sich die Expertise mit den Rechtsgrundlagen zur Gewährung von Sozialleistungen für die betroffene Personengruppe.

Die betroffenen jungen Menschen sind – was ihre Lebenssituation betrifft – von einem einschneidenden Settingwechsel (Lebensort) betroffen und gleichzeitig erfolgt ein Wechsel im Hinblick auf das für die weitere Unterstützung verantwortliche Sozialleistungssystem.

2014: Dirk Nüsken: Übergang aus der Stationären Jugendhilfe ins Erwachsenenleben in Deutschland. Expertise.

Die Regelungen des § 41 sollten seit in Kraft treten des SGB VIII 1990/1991 auch erstmalige erzieherische Hilfen nach Vollendung des 18. Lebensjahres ermöglichen, so dass junge Volljährige, die sich mit dem Einstieg in die Berufswelt schwer tun oder die auf sich allein gestellt in ein tiefes Loch fallen würden, auf Leistungen der Hilfen zur Erziehung zurückgreifen können. Durch Novellierung des SGB VIII 1993 sind zudem einzelne Leistungen für junge Volljährige nicht mehr an die Bestätigung durch den Jugendstaatsanwalt bzw. den Jugendrichter geknüpft.

Seiten

Partnerschaften

Weiter zum BMFSFJ Weiter zur Beltz-Juventa-Seite Weiter zur Walhalla-Seite     Weiter zur Bloombox GmbH
Powered by Drupal