Reihe "Praxis und Forschung"

In der Reihe Praxis und Forschung (Blaue Reihe) der IGfH werden Tagungsdokumentationen sowie Forschungsstudien verlegt. Häufig werden die Bände in Zusammenarbeit mit IGfH-Fachgruppen konzipiert und herausgebracht (z.B. Inobhutnahme oder Tagesgruppen).

Diese Dokumentationen dienen der Information der Mitglieder und anderer Interessierter über neue Fragestellungen und Erkenntnisse in den Feldern der erzieherischen Hilfen. Im Vordergrund der Reihe steht der experimentierende Charakter der jeweiligen Untersuchung oder Praxisbegleitung. Im Mittelpunkt stehen neben Fragen der Ausleuchtung von einzelnen Handlungsfeldern der erzieherischen Hilfen meist Untersuchungen wie eine nicht-ausgrenzende Kinder- und Jugendhilfe gelingen kann, wie Beteiligungs- und Demokratisierungsprozesse in den erzieherischen Hilfen vorangetrieben werden können oder die Wirksamkeit von Hilfen gemeinsam mit den Betroffenen erhöht werden kann.

Die über 30 Titel dieser Buchreihe erscheinen jeweils in einer Auflage  von ca. 600-800 Exemplaren. Meist wird ein Band pro Jahr publiziert.

 

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2012: Reinhart Wolff, Remi Stork: Dialogisches ElternCoaching und Konfliktmanagement. Ein Methodenbuch für eine partnerschaftliche Bildungsarbeit (nicht nur) in den Hilfen zur Erziehung. Frankfurt.

Das Dialogische ElternCoaching ist ein Arbeitsansatz des Kronberger Kreises für Dialogische Qualitätsentwicklung. Fachkräfte von öffentlicher und freier Jugendhilfe lernen mit Eltern gemeinsam neue Wege der Förderung von Kindern.

2010: Maud Zitelmann: Inobhutnahme und Kindesschutz. Ergebnisse einer bundesweiten Studie. Frankfurt.

Gestützt durch eine Vorstudie sowie durch die inhaltliche und praktische Unterstützung des „Arbeitskreis Inobhutnahme“ der IGfH führte die Autorin Maud Zitelmann mit einem interdisziplinären Team an der Universität Osnabrück eine umfangreiche Einrichtungsbefragung und Studie zur Situation der Inobhutnahme durch.

2010: Luise Hartwig, Christine Kugler, Reinhold Schone, Stephan Wutzke (Hrsg.): Gruppenpädagogik in der Heimerziehung. Frankfurt.

Die Publikation "Gruppenpädagogik in der Heimerziehung" beschäftigt sich mit der Gruppenpädagogik als einer "vergessenen Selbstverständlichkeit" in der Heimerziehung.

2008: Matthias Hamberger: Erziehungshilfekarrieren. Belastete Lebensgeschichte und professionelle Weichenstellungen. Frankfurt.

Im vorliegenden Buch geht es um die Lebens- und Hilfegeschichten solcher Kinder und Jugendlicher, bei denen die Kinder- und Jugendhilfe an ihre Grenzen stößt und in denen nicht alles nach „Plan“ läuft.

2007: Verena Wittke, Christiane Solf: Elternbeteiligung in Tagesgruppen. Frankfurt.

In diesem Buch, das auf Initiative der IGfH Fachgruppe Tagesgruppen in die Publikationsreihe aufgenommen wurde, geht es um die Frage, welche Bedürfnisse, Erwartungen und Vorstellungen Eltern im Rahmen der Erziehungshilfen bewegen und welche Handlungsspielräume sie speziell innerhalb der Tagesgruppe nutzen, um diese zu äußern und in den Tagesgruppenalltag zu integrieren?

2007: Hiltrud von Spiegel, Peter Middendorf (Hrsg.): Zielorientierte Dokumentation in der Erziehungshilfe – Standards, Erfahrungen und Ergebnisse. Frankfurt.

Themen der Publikation sind u.a: Anforderungen an eine zielorientierte Dokumentation in Form von Kriterien und Arbeitshilfen, Kriterien zur Auswahl einer geeigneten Fach-Software, Ergebnisse der Evaluation bzgl. der Effektivität und der Effizienz der Arbeit mit einem elektronischen Gruppenbuch sowie daraus resultierende Erfahrungen und Empfehlungen.

2006: Matthias Hamberger, Josef Koch, Peters Friedhelm, Rainer Treptow (Hrsg.): Children at risk - Kinder- und Jugendhilfe in Mittel- und Osteuropa inkl. CD-ROM. Frankfurt.

Mit der EU-Osterweiterung und dem Beitritt von zehn neuen Ländern aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa schreitet der europäische Einigungsprozess in einem schnellen Tempo voran und bestimmt in vielfältiger Weise die gesellschaftliche Entwicklung in den einzelnen Beitrittsländern. Wenig bekannt ist allerdings über die Entwicklung der sozialen Sicherungssysteme sowie der Kinder- und Jugendhilfe in den letzten 10 bis15 Jahren in den neuen Beitrittsländern.

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