Reihe "Praxis und Forschung"

In der Reihe Praxis und Forschung (Blaue Reihe) der IGfH werden Tagungsdokumentationen sowie Forschungsstudien verlegt. Häufig werden die Bände in Zusammenarbeit mit IGfH-Fachgruppen konzipiert und herausgebracht (z.B. Inobhutnahme oder Tagesgruppen).

Diese Dokumentationen dienen der Information der Mitglieder und anderer Interessierter über neue Fragestellungen und Erkenntnisse in den Feldern der erzieherischen Hilfen. Im Vordergrund der Reihe steht der experimentierende Charakter der jeweiligen Untersuchung oder Praxisbegleitung. Im Mittelpunkt stehen neben Fragen der Ausleuchtung von einzelnen Handlungsfeldern der erzieherischen Hilfen meist Untersuchungen wie eine nicht-ausgrenzende Kinder- und Jugendhilfe gelingen kann, wie Beteiligungs- und Demokratisierungsprozesse in den erzieherischen Hilfen vorangetrieben werden können oder die Wirksamkeit von Hilfen gemeinsam mit den Betroffenen erhöht werden kann.

Die über 30 Titel dieser Buchreihe erscheinen jeweils in einer Auflage  von ca. 600-800 Exemplaren. Meist wird ein Band pro Jahr publiziert.

 

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Handbuch Inobhutnahme (ab Frühjahr 2020)

Das Handbuch Inobhutnahme vermisst erstmals in den drei Kapiteln

  I) Grundlagen: Historische, rechtliche und theoretische Aspekte,

 II) Praxis und Methoden in der Inobhutnahme und

III) Spannungsfelder (in) der Inobhutnahme

2019: Krause: Beteiligung als umfassende Kultur in den Organisationen der Hilfen zur Erziehung. Frankfurt

Inhaltliche Ausgangspunkte des Bandes über eine Kultur der Beteiligung in der Heimerziehung bilden die Annahmen, dass Beteiligung in einer demokratischen Gesellschaft von zentraler Notwendigkeit ist und gleichzeitig eine demokratische Grundhaltung eine Voraussetzung für gelingende Beteiligung darstellt. Beteiligung in Erziehungshilfe-Organisationen der Formen der Heimerziehung muss alle Bereiche der Organisation und alle Bereiche der Ausgestaltung von Erziehungshilfen umfassen.

2018: Behnisch: Die Organisation des Täglichen

Der Band widmet sich dem Alltag in der Heimerziehung. Auf der Grundlage eines Projekts über „Ernährung und Essen in stationärer Jugendhilfe“ wird beschrieben, wie Alltagspraxen in den Wohngruppen konkret ablaufen.

2012: Reinhart Wolff, Remi Stork: Dialogisches ElternCoaching und Konfliktmanagement. Ein Methodenbuch für eine partnerschaftliche Bildungsarbeit (nicht nur) in den Hilfen zur Erziehung. Frankfurt.

Das Dialogische ElternCoaching ist ein Arbeitsansatz des Kronberger Kreises für Dialogische Qualitätsentwicklung. Fachkräfte von öffentlicher und freier Jugendhilfe lernen mit Eltern gemeinsam neue Wege der Förderung von Kindern.

2010: Maud Zitelmann: Inobhutnahme und Kindesschutz. Ergebnisse einer bundesweiten Studie. Frankfurt.

Gestützt durch eine Vorstudie sowie durch die inhaltliche und praktische Unterstützung des „Arbeitskreis Inobhutnahme“ der IGfH führte die Autorin Maud Zitelmann mit einem interdisziplinären Team an der Universität Osnabrück eine umfangreiche Einrichtungsbefragung und Studie zur Situation der Inobhutnahme durch.

2010: Luise Hartwig, Christine Kugler, Reinhold Schone, Stephan Wutzke (Hrsg.): Gruppenpädagogik in der Heimerziehung. Frankfurt.

Die Publikation "Gruppenpädagogik in der Heimerziehung" beschäftigt sich mit der Gruppenpädagogik als einer "vergessenen Selbstverständlichkeit" in der Heimerziehung.

2008: Matthias Hamberger: Erziehungshilfekarrieren. Belastete Lebensgeschichte und professionelle Weichenstellungen. Frankfurt.

Im vorliegenden Buch geht es um die Lebens- und Hilfegeschichten solcher Kinder und Jugendlicher, bei denen die Kinder- und Jugendhilfe an ihre Grenzen stößt und in denen nicht alles nach „Plan“ läuft.

2007: Verena Wittke, Christiane Solf: Elternbeteiligung in Tagesgruppen. Frankfurt.

In diesem Buch, das auf Initiative der IGfH Fachgruppe Tagesgruppen in die Publikationsreihe aufgenommen wurde, geht es um die Frage, welche Bedürfnisse, Erwartungen und Vorstellungen Eltern im Rahmen der Erziehungshilfen bewegen und welche Handlungsspielräume sie speziell innerhalb der Tagesgruppe nutzen, um diese zu äußern und in den Tagesgruppenalltag zu integrieren?

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