SAFE PARKS für syrische und palästinensische geflüchtete Kinder im Libanon

 

Die Schweizerische Stiftung Internationaler Sozialdienst und die FICE International möchten mit ihrem Projekt »SAFE PARKS für syrische Flüchtlingskinder im Libanon« einer größeren Anzahl geflüchteter Kinder die Möglichkeit geben, sich trotz ihres schwierigen Alltags als Kinder zu fühlen, zu spielen und zu lachen. Dafür müssen SAFE PARKS, d. h. kindgerechte, sichere und geschützte Orte geschaffen und gleichzeitig eine dringend notwendige Psychosoziale Unterstützung durch geschultes Personal ermöglicht werden.

 

Die IGfH als deutsche FICE-Sektion unterstützt das Projekt und bittet mit einem Spendenaufruf um Ihre Unterstützung!

 

Jedes Kind hat das Recht zu spielen, glücklich zu sein sowie Förderung und Unterstützung zu erhalten, um sich entwickeln zu können. Deshalb plant die Schweizerische Stiftung des Internationalen Sozialdienstes (SSI) die Einrichtung weiterer SAFE PARKS, als Spiel- und Begegnungsplätze. Sie bieten Kindern aus verletzlichen Gemeinschaften einen Ort des Spiels und des Zusammenseins. Hier können sich 3- bis 15-jährige Kinder im Libanon in einem geschützten Rahmen treffen, Unterstützung erhalten und ihren bedrückenden Alltag einen Moment lang vergessen.

Betreut werden die Kinder von spezifisch geschulten lokalen Fachleuten Animator*innen, Psycholog*innen und Sozialarbeiter*innen. Den Kindern stehen altersspezifische Angebote in den Bereichen Sport, kreative und spielerische Ausdrucksmöglichkeiten und Freizeitaktvitäten zur Verfügung. Außerdem bieten SAFE PARKS psychosoziale Unterstützungsangebote bei der Bewältigung von Belastungen und Traumata, Hilfe bei der Suche nach vermissten Personen, nach einer geeigneten Unterbringung sowie in Bezug auf die medizinische Versorgung oder die Unterbringung von unbegleiteten Minderjährigen an.

Die Situation im Libanon Im Libanon leben aktuell schätzungsweise 1,5 Millionen syrische Geflüchtete, der Großteil ist nicht registriert und lebt in inoffiziellen Zeltlagern. Laut UNICEF sind etwa 500.000 von ihnen Kinder. 300.000 von ihnen erhalten keinerlei Bildung oder Ausbildung. Sie werden häufig Opfer physischer und psychischer Gewalt, Kinderarbeit, frühzeitiger Verheiratung und Rekrutierung durch bewaffnete Gruppen. Aber auch die ca. 450.000 palästinensischen Geflüchteten im Libanon, leben obgleich schon in 3. und 4. Generation, dort noch immer unter schwierigsten Bedingungen, viele ohne Anerkennung ihrer Grundrechte durch den libanesischen Staat. Dies hat unter anderem zur Folge, dass für diese Menschen der Zugang zum Arbeitsmarkt, zu sozialer sowie gesundheitlicher Versorgung stark eingeschränkt ist und nur 44% der palästinensischen Kinder im Libanon zur Schule gehen können.

Insgesamt 19 SAFE PARKS konnten bisher im Libanon errichtet werden. Das Projekt wird mit der SSI-Partnerorganisation Himaya und der libanesischen NGO Mousawat durchgeführt. Ziel der aktuellen

Spendenkampagne ist es u. a.:

  • dass wöchentlich mindestens 10.000 syrische, palästinensische und libanesische Kinder betreut werden können
  • 50 ehrenamtliche Animator*innen zwischen 17 und 25 Jahren aus den verschiedenen ethnischen Gruppen auszubilden
  • bestehende SAFE PARKS langfristig als Orte der Begegnung zu etablieren und dieses Modell für Syrien weiterzuentwickeln

 

Hierfür erbitten wir mit diesem Spendenaufruf Ihre Unterstützung!

Der Internationale Sozialdienst in der Schweiz (SSI), die Fédération Internationale des Communautés Educatives (FICE International) und die IGfH (als FICE-Sektion Deutschland) garantieren für die transparente Verwendung der gesammelten Gelder.

 

Mit herzlichem Dank und freundlichen Grüßen

Ihr Josef Koch (Geschäftsführer der IGfH)

 

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