Ulrike Bavendiek

Qualifikationen: 

Dipl.-Sozialpädagogin, Heilpädagogin, systemische Therapeutin (DFS), Sachgebietsleitung Heilpädagogik in der Abteilung Erziehung und Beratung der Diakonie Düsseldorf, Sprecherin der IGfH-Fachgruppe Tagesgruppen

Zukunftsorientierte Tagesgruppenarbeit. Was heißt das konkret?

 

Die Hilfeform Tagesgruppe ist aufgrund ihrer ständigen, oft täglichen Kombination von pädagogischer Förderung des Kindes, systemischer Arbeit mit den Eltern und alltagorientierter Familienarbeit sowie der engen Zusammenarbeit mit Regelinstitutionen nach wie vor Kristallisationspunkt gesellschaftlicher Entwicklungen. Im Alltag der Tagesgruppenarbeit zeigen sich frühzeitig neue Herausforderungen inhaltlich, fachlicher wie auch struktureller und organisatorischer Art.

„GEMEINSAM!“

 

Mehr und mehr wird das Arbeitsfeld Tagesgruppe ein Ort, an dem ganzheitliches Lernen – Lernen mit allen Sinnen, informelles und formelles Lernen – im Mittelpunkt der Arbeit steht, damit sich bildungsbezogene und soziale Teilhabechancen für Kinder und deren Familien erhöhen.

Emotional-sozialer Förderbedarf in der Tagesgruppe

In der Bundesrepublik steigen die Zahlen der Kinder mit emotional-sozialem Förderbedarf. Im Schulbereich fallen sie unter den Begriff „Inklusionskinder“, in den Schulen werden sie oft als „Störenfriede“ bezeichnet. Ihr Verhalten verunsichert Eltern und Pädagog_innen. Sie werden oft von sozialer und bildungsbezogener Teilhabe ausgeschlossen.

Bundestagung Tagesgruppen: „We never walk alone“

Anmeldungen unter: www.tagesgruppentagung.de

 

Die Bundesfachgruppe Tagesgruppen in der IGfH veranstaltet die kommende Bundestagung vom 8.-10. November 2018 in Reutlingen (BaWü). Das Thema der kommenden Tagung wird sich unter dem Titel „We never walk alone“. Tagesgruppe – ein ganzheitlicher Entwicklungsraum für Kinder, Eltern und Familien mit Praxis- wie Konzeptfragen beschäftigen.

Inklusion praktisch - Studienreise nach Stockholm

Studienfahrt der Fachgruppe Tagesgruppen nach Stockholm / Schweden

In Deutschland haben es Kinder mit herkunftsbezogenen Benachteiligungen und individuellen Beeinträchtigungen in Regelinstitutionen wie Kita, Schule und Ganztag oft sehr schwer, da sie den Anforderungen der Institutionen nicht immer in hinreichendem Maße gewachsen sind. Die Eltern dieser Kinder fühlen sich teilweise missverstanden und nicht ernst genommen. Das nicht Zurechtkommen wird als individuelles Problem, weniger als gesellschaftliche Herausforderung gesehen.

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