Mädchen und Frauen

Gegründet wurde die Fachgruppe  1990 nach der Tagung „Zukunft der Mädchenerziehung" der IGfH mit dem Hessischen Fortbildungswerk für soziale Fachkräfte in Wiesbaden. Die Gründungsmitglieder der Fachgruppe waren Vera Birtsch, Luise Hartwig, Burglinde Retza, Martina Kriener, Hanne Neufeld, Sieglinde Ditttmar-Loos, Susanne Mau, Hannelore Häbel, Regine Lange,  Christiane Kluge, Rosa Wagner-Kröger, Irene Kechele und Peri Kesme. Weitere Mitglieder aus der Praxis, Fortbildung und Wissenschaft kamen hinzu.  

Die Fachgruppe initiiert und organisiert Tagungen, Expertinnengespräche, Arbeitsgruppen und Studienreisen (z.B. nach London, St. Petersburg Stockholm,  Istanbul). Ein weiterer  Schwerpunkt der Fachgruppenarbeit liegt auf der Erarbeitung und Veröffentlichung von Fachliteratur zum Thema Mädchen(arbeit) in den Erziehungshilfen. So plante und betreute die Fachgruppe beispielsweise das Buch „Mädchenwelten – Mädchenpädagogik“ (1990), herausgegeben von Vera Birtsch, Luise Hartwig und Burglinde Retza. Ebenso beteiligen sich die Fachgruppenfrauen an der Konzipierung und Betreuung von mädchenspezifischen Themenschwerpunkten des Forum Erziehungshilfen, u.a. Mädchen im  Sozialraum (ForE 1/2004),  Schutz von Mädchen und Jungen bei häuslicher Gewalt (ForE 2/2005) Gender Mainstreaming (ForE 3/2006) Familialisierung (be)trifft Mädchen (ForE 4/2007), Mädchen und Gewalt (ForE 1/2011).

Themen, mit denen sich die Fachgruppe beschäftigte und beschäftigt, sind: Prostitution, Schwangerschaften, junge Frauen und ihre Kinder, Sexualität, Mädchen als Gewaltopfer, Mädchen als Täterin, Zufluchten, Mädchen auf der Straße, sexuelle Gewalt, ausländische Mädchen, Inobhutnahme, Hilfeplanung, Gewalt unter Mädchen, Armut, Gesundheit, Mädchenhäuser, seelische Behinderung, Mädchenrechte, Strategien der Mädchenarbeit der 90er Jahre, Mädchen-  und Frauenbild, Süchte, lesbische Mädchen, Koedukation, Berufsausbildung, Bewegung und Sport, Essprobleme, Gender Mainstreaming, Partizipation, Sozialraumorientierung, Psychiatrie, Älterwerden im Beruf, Frauen erziehen Jungen, Mädchen und Schule, Menschenhandel, sexueller Missbrauch in Einrichtungen, Autonomieerziehung, Familialisierung.

Derzeit hat die Fachgruppe zwölf Mitglieder und ist offen für weitere Frauen, die Interesse an Lebensbedingungen von Mädchen haben.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Burglinde Retza oder Christiane Britschkowski. .

Kontakt: bretza@web.de; christiane-britschkowski@gmx.de

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