Broschüren und Expertisen

Die IGfH bringt jedes Jahr (häufig gemeinsam mit Partner_innen) Informationsbroschüren und kleinere Projektveröffentlichungen im Eigenverlag heraus. Diese dienen u.a. dazu über Leistungen und die Verfasstheit von erzieherischen Hilfen eine breitere Öffentlichkeit praxisnah zu informieren.

Die Broschüren und Informationsmaterialien wollen die Bedeutung der erzieherischen Hilfen und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in das öffentliche Bewusstsein heben, Leistungen der erzieherischen Hilfen bekannt machen und die Vernachlässigung von Teilbereichen der erzieherischen Hilfen in Ursache und Auswirkung aufzuzeigen.

Themen von IGfH-Informationsbroschüren sind beispielsweise die Pflegekinderhilfe, die Vormundschaft, der Berufseinstieg für jüngere Fachkräfte oder die Inobhutnahme und neue methodische Zugänge (z.B. Informationen über den Familienrat). Diese Broschüren können direkt über die Geschäftsstelle der IGfH bezogen werden.

Kontakt: igfh@igfh.de

2016: Heinz Müller, Christine Binz: Empfehlungen zur Pflegekinderhilfe im Bundesländer-Vergleich. Expertise für das Dialogforum Pflegekinderhilfe.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMSFSJ) hat im März 2015 die Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Stärkung der Kinderrechte“ eingesetzt, deren erste Arbeitsphase sich der Qualifizierung der Pflegekinderhilfe widmen soll.

2016: Diana Eschelbach: Expertise zu den Forderungen nach rechtlichen Reformen. Erarbeitet für das Dialogforum Pflegekinderhilfe.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMSFSJ) hat im März 2015 die Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Stärkung der Kinderrechte“ eingesetzt, deren erste Arbeitsphase sich der Qualifizierung der Pflegekinderhilfe widmen soll.

2016: Christian Erzberger: Fachliche Forderungen. Expertise für das Dialogforum Pflegekinderhilfe.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMSFSJ) hat im März 2015 die Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Stärkung der Kinderrechte“ eingesetzt, deren erste Arbeitsphase sich der Qualifizierung der Pflegekinderhilfe widmen soll.

Hintergrund sind die (erneuten) Beschlüsse der Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) vom Mai 2014 zur Weiterentwicklung bestmöglicher Rahmenbedingungen in der Pflegekinderhilfe.

Zum Juni 2015 hat das BMFSFJ zudem ein zeitlich befristetes Vorhaben beim mitgliederstärksten Fachverband für erzieherische Hilfen, der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH), bewilligt, das diese Arbeitsphase unterstützen und darüber hinaus einen Qualitätsdialog in der Pflegekinderhilfe begleiten soll. Bei dieser Initiative „Dialogforum Pflegekinderhilfe“ geht es um die Bündelung und Feststellung konkreter fachlicher und gesetzlicher Handlungsbedarfe im Dialog mit den unterschiedlichen Akteur_innen in der Pflegekinderhilfe. Hierzu wurden vier Expertisen zu unterschiedlichen Gesichtspunkten der Thematik in Auftrag gegeben.

2016: Britta Sievers, Dr. Severine Thomas: Dokumentation – Care Leaver Hearing im BMFSFJ. Rechte im Übergang – Die Begleitung und Beteiligung von Care Leavern. Broschüre.

Am 12. Mai  2016 diskutierten im Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin Care Leaver mit Vertreter_innen von Verbänden und der Politik über ihre Erfahrungen im Übergang aus stationären Hilfen in das Erwachsenenleben.

Themenfelder waren Erziehungshilfe als Lebensort, das Recht auf Bildung und die Entfaltung der Persönlichkeit sowie finanzielle Sicherheit. Die Dokumentation des Hearings enthält eine Vielzahl von Anregungen, Ansatzpunkten und Forderungen der jungen Erwachsenen zur Verbesserung der Situation von Care Leavern in Deutschland.

2014: Reinhard Wiesner: Hilfen für junge Volljährige. Rechtliche Ausgangssituation. Expertise.

Nach der stationären Erziehungshilfe – care leaver in Deutschland – befasst sich die Expertise mit den Rechtsgrundlagen zur Gewährung von Sozialleistungen für die betroffene Personengruppe.

Die betroffenen jungen Menschen sind – was ihre Lebenssituation betrifft – von einem einschneidenden Settingwechsel (Lebensort) betroffen und gleichzeitig erfolgt ein Wechsel im Hinblick auf das für die weitere Unterstützung verantwortliche Sozialleistungssystem.

2014: Dirk Nüsken: Übergang aus der Stationären Jugendhilfe ins Erwachsenenleben in Deutschland. Expertise.

Die Regelungen des § 41 sollten seit in Kraft treten des SGB VIII 1990/1991 auch erstmalige erzieherische Hilfen nach Vollendung des 18. Lebensjahres ermöglichen, so dass junge Volljährige, die sich mit dem Einstieg in die Berufswelt schwer tun oder die auf sich allein gestellt in ein tiefes Loch fallen würden, auf Leistungen der Hilfen zur Erziehung zurückgreifen können. Durch Novellierung des SGB VIII 1993 sind zudem einzelne Leistungen für junge Volljährige nicht mehr an die Bestätigung durch den Jugendstaatsanwalt bzw. den Jugendrichter geknüpft.

2013: Michael Behnisch, Gregor Hensen, Frank Eger (Hg): Reformgeschichte(n). Beiträge zur Geschichte der Erziehungshilfen. Im Spiegel einer Ausstellung: Entwicklungen von 1950 bis heute. Frankfurt. Broschüre.

Die erzieherischen Hilfen in Deutschland haben sich von der Anstaltserziehung zu Unterstützungsangeboten für Kinder, Jugendliche und Familien gewandelt. Ein anschaulicher Einblick in diese spannende und wechselhafte Geschichte wurde im Rahmen der Ausstellung „Reformgeschichte(n)“ ermöglicht (2011 und 2012). Dabei konnte insbesondere die Situation der stationären Erziehungshilfen in den Blick genommen werden.

2010: Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen, Kompetenz-Zentrum Pflegekinder e.V.: Neues Manifest zur Pflegekinderhilfe. Broschüre.

Gemeinsamer Grundgedanke der Herausgeber ist es, vor allem in die Fachöffentlichkeit Impulse für gebündelte Reformen im Pflegekinderbereich zu spiegeln und damit einen in der jugendhilfepolitischen und fachlichen Diskussion vernachlässigten, aber 50.000 Kinder und ihre beiden Familien betreffenden, Bereich in das ihm gebührende Licht zu rücken.

2010: IGfH, FH Münster: Familienrat - Familiengruppenkonferenz - Verwandtschaftsrat. Ein neuer Weg zu mehr Beteiligung in der Hilfeplanung. Eine Information für Familienmitglieder und Fachkräfte. Broschüre.

Diese Broschüre ist leider vergriffen!

Die Informationsbroschüre der IGfH und der FH Münster für Familienmitglieder und Fachkräfte zeigt einen neuen Weg zu mehr Beteiligung vor und in der Hilfeplanung.

2010: IGfH, DIJuF: Dein Vormund vertritt dich. Die Informationsbroschüre. 2., erweiterte Auflage.

Wenn Eltern die Verantwortung für ihr Kind nicht übernehmen können, wird das Kind unter Vormundschaft oder Ergänzungspflegschaft gestellt. Der Vormund hat dann Elternrechte und wird zu einer wichtigen Person im Leben aller Beteiligten. Aber viele junge Menschen und Erwachsene wissen gar nicht, was der Vormund macht, was seine Aufgabe und seine Rolle ist.

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