Reihe "Grundsatzfragen"

Ziel der Reihe Grundsatzfragen (Gelbe Reihe) ist es, zentrale bzw. aktuell wichtige Themen des Fachdiskurses im Bereich der Hilfen zur Erziehung breit zu behandeln. Die Bände entstehen entweder aus Fachtagungen bzw. ExpertInnentagungen der IGfH oder werden langfristig mit hierfür gewonnenen Autoren oder Autorinnen konzeptioniert. Die Mitglieder beziehen die jährliche Publikation in dieser Reihe kostenlos. Die Titel werden über den Buchhandel vertrieben.

Diese Veröffentlichungen der IGfH verfolgen vorrangig die Zielstellung, ihre Mitglieder und die interessierte Fachwelt aktuell, gut, breit und genau zu informieren, fachpolitische Standpunkte öffentlich zu machen und fachliche Diskussionen anzuregen bzw. dafür ein Forum zu bieten mit dem Ziel, fachliches Denken und Handeln zu qualifizieren.

Die Reihe umfasst mittlerweile mehr als 50 Publikationen. Es erscheint in der Reihe immer mindestens ein Band mit einer Auflage von ca. 2.300 Exemplaren pro Jahr.

 

Für die Suche nach Buchtiteln oder Autoren nutzen Sie bitte die Suchfunktion.

 

2007: Charlotte Köttgen: Ausgegrenzt und mittendrin. Jugendliche zwischen Erziehung, Therapie und Strafe. Frankfurt.

Soziale Entwurzelung und Armut, Abschiebung und Abgrenzung sind typische Erfahrungen seelisch verletzter Kinder und Jugendlicher, die sich im Kontakt mit den Hilfesystemen wiederholen können. Bei der Suche nach tragfähigen Beziehungen - besonders, wenn Eltern ganz oder teilweise ausfallen - geraten die Grundbedürfnisse eines einzelnen Kindes oder Jugendlichen häufig aus dem Blickfeld.

2006: Nicole Knuth, Josef Koch, Dirk Nüsken, Mechthild Wolff (Hrsg.): Hinter'm Horizont geht's weiter... Perspektiven der Kinder- und Jugendhilfe. Frankfurt.

Der vorliegende Band versammelt praktische und konzeptionelle Zugänge und Beiträge zur Zukunftsdebatte der Kinder- und Jugendhilfe und insbesondere der Erziehungshilfen.

2004: Heinz Henes, Wolfgang Trede (Hrsg.): Dokumentation pädagogischer Arbeit. Grundlagen und Methoden für die Praxis der Erziehungshilfen. Frankfurt.

Akten zu führen, Berichte und Stellungnahmen zu schreiben oder Hilfeplangespräche zu protokollieren gehört zum "täglichen Brot" der sozialen Arbeit. Sich und anderen schriftlich Rechenschaft über die eigene Arbeit, über pädagogische und administrative Prozesse zu belegen ist ein zentraler Ausweis professionellen HandeIns - und wird dennoch eher nebenbei erledigt und ist zudem unbeliebt.

2003: Jürgen Hast, Horst Schlippert, Katrin Schröter, Dagobert Sobiech, Kristin Teuber (Hrsg.): Heimerziehung im Blick. Perspektiven des Arbeitsfeldes Stationäre Erziehungshilfen. Frankfurt.

Ausgehend von zwei großen Fachtagungen, welche die IGfH in den Jahren 2000 und 2001 zu Stellenwert und Perspektiven der Heimerziehung durchgeführt hat, geht es in diesem Buch darum, Leistungen, Grenzen und Resourcen des differenzierten Arbeitsfeldes Heimerziehung in den Blick zu nehmen, damit eine notwendige fachliche Auseinandersetzung mit der Praxis der Erziehungshilfen nach § 34 KJHG zu befördern und Perspektiven zu ihrer Weiterentwicklung zu entwerfen.

2002: Friedhelm Peters (Hrsg.): Diagnosen - Gutachten - hermeneutisches Fallverstehen. Rekonstruktive Verfahren zur Qualifizierung individueller Hilfeplanung. Frankfurt. 2. Auflage.

Erfolg und Misserfolg von erzieherischen Hilfen hängen zentral ab von der richtigen Beurteilung der Lebenssituation von Mädchen und Jungen und ihren Familien, von dem Verstehen ihrer Lebensgeschichte, dem Erkennen von Ressourcen und der sich daraus ergebenden Entscheidung über Art und Umfang der notwendigen Hilfe. Das KJHG schreibt für die individuelle Hilfeplanung Verfahren der Entscheidungsfindung und vor allem der Beteiligung von Eltern, Mädchen und Jugend sowie ggf. anderen Fachkräften vor.

2001: Friedhelm Peters, Wolfgang Trede, Michael Winkler (Hrsg.): Integrierte Erziehungshilfen. Qualifizierung der Jugendhilfe durch Flexibilisierung und Integration? Frankfurt. 2. Auflage.

In den vergangenen Jahren haben sich neue Organisationsmodelle erzieherischer Hilfen entwickelt: In unterschiedlichen Paragraphen des Kinder- und Jugendhilfegesetzes verortete Erziehungshilfen werden nicht von jeweils spezialisierten Institutionen angeboten oder - im Falle von Verbundsystemen - in getrennten Abteilungen "erledigt".

2001: Eberhard Krüger, Dieter Reuter-Spanier, Wolfgang Trede, Hiltrud Wegehaupt-Schlund (Hrsg.): Erziehungshilfe in Tagesgruppen. Entwicklung, Konzeptionen, Perspektiven. Frankfurt. 3. Auflage.

Es dürfte keine Erziehungshilfe geben, die in den vergangenen 20 Jahren eine steilere Karriere durchlaufen hat, wie die Tagesgruppen. Noch Mitte der 70er Jahre weithin unbekannt, zählte die erste gesamtdeutsche Jugendhilfestatistik 1991 bereits über 6.000 Plätze in Tagesgruppen.

2000: Sabine Beniers, André Engelbrecht, Bettina Kirchner, Armin Pfau, Katrin Schröter (Hrsg.): Wie jugendhilfefähig ist Politik – wie politikfähig ist Jugendhilfe? Beiträge zur IGfH-Jahrestagung 1999 in Nürnberg. Frankfurt.

Die gegenwärtige gesellschaftliche Entwick­lung ist geprägt von einer Umbruchsituation. Die Veränderung von Familienstrukturen, die Erosion klassischer Biografieverläufe durch fehlende Ausbildungs- und Arbeitsplätze sowie die Zuspitzung sozialer Gegensätze erfordern zum einen ein aktives Handeln der Politik.

Zum anderen aber müssen die beschriebenen Probleme auch Konsequenzen haben für die Ju­gendhilfe, für deren Definition ihres Handlungs- und Erziehungsauftrages.

Seiten

Partnerschaften

Weiter zum BMFSFJ Weiter zur Beltz-Juventa-Seite Weiter zur Walhalla-Seite     Weiter zur Bloombox GmbH
Powered by Drupal