Reihe "Praxis und Forschung"

In der Reihe Praxis und Forschung (Blaue Reihe) der IGfH werden Tagungsdokumentationen sowie Forschungsstudien verlegt. Häufig werden die Bände in Zusammenarbeit mit IGfH-Fachgruppen konzipiert und herausgebracht (z.B. Inobhutnahme oder Tagesgruppen).

Diese Dokumentationen dienen der Information der Mitglieder und anderer Interessierter über neue Fragestellungen und Erkenntnisse in den Feldern der erzieherischen Hilfen. Im Vordergrund der Reihe steht der experimentierende Charakter der jeweiligen Untersuchung oder Praxisbegleitung. Im Mittelpunkt stehen neben Fragen der Ausleuchtung von einzelnen Handlungsfeldern der erzieherischen Hilfen meist Untersuchungen wie eine nicht-ausgrenzende Kinder- und Jugendhilfe gelingen kann, wie Beteiligungs- und Demokratisierungsprozesse in den erzieherischen Hilfen vorangetrieben werden können oder die Wirksamkeit von Hilfen gemeinsam mit den Betroffenen erhöht werden kann.

Die über 30 Titel dieser Buchreihe erscheinen jeweils in einer Auflage  von ca. 600-800 Exemplaren. Meist wird ein Band pro Jahr publiziert.

 

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2005: Alfred Marmann: Kleine Pädagogen. Eine Untersuchung über "Leibliche Kinder" in familiären Settings öffentlicher Ersatzerziehung. Frankfurt.

Sich aus der eigenen Familie zu entfernen, um keine Fehler zu machen, ist eine mögliche Strategie, die leibliche Kinder und Jugendliche entwickeln, in deren Familien "fremd platzierte" andere Kinder betreut werden.

2003: Eberhard Krüger, Günther Lachnit, Hans-Anton Maier, Achim Stopp (Hrsg.): Hilfeform Tagesgruppen. Aktuelle Beiträge zur Fachdiskussion. Frankfurt.

Die LeserInnen erhalten durch zahlreiche Praxisberichte einen Einblick in das vielfältige Spektrum der gegenwärtigen Tagesgruppenarbeit. Die Beiträge dieses Bandes wollen zur Fachdiskussion, aber auch zum Widerspruch herausfordern.

2003: Anke Hennig, Hans-Ullrich Krause, Hans Leitner, Ina Lübke (Hrsg.): Im Dickicht der Städte. Dokumentation des FICE-Kongress in Berlin. Frankfurt.

Im September 2002 trafen sich über 700 Fachkräfte aus über 40 Ländern, um über Großwerden in urbanen Räumen zu diskutieren. Dabei ging es vor allen Dingen um Kinder, Jugendliche und Familien, die in großen Städten und Ballungsräumen besondere Hilfen und Förderung brauchen - bei der Gestaltung ihres Lebens und bei ihrer Entwicklung.

2002: Josef Koch: Mehr Flexibilität, Integration und Sozialraumbezug in den erzieherischen Hilfen. Zwischenergebnisse aus dem Bundesmodellprojekt INTEGRA. Frankfurt.

Von 1998 bis 2001 sammelten die IGfH und die Regionen Celle, Dresden, Erfurt, Frankfurt/Oder und der Landkreis Tübingen im Bundesmodellprojekt INTEGRA Erfahrungen zur stadt- und landkreisweiten Umsetzung und Weiterentwicklung von flexiblen, integrierten und regionalisierten Erziehungshilfen.

2002: Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (Hrsg.): Dialog und Kooperation von Jugendhilfe und Drogenhilfe. Dokumentation eines ExpertInnengespräches. Frankfurt.

Dieser Band enthält die Dokumentation eines ExpertInnengespräches der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH), veranstaltet im Auftrag des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend sowie des Bundesministeriums für Gesundheit am 28. und 29. Mai 2001 in Berlin.

2002: Hans Leitner, Hanka Richter (Hrsg.): Integrative Erziehungshilfen in Kindertagesstätten. Wie erzieherische Hilfen zu einem Element sozialer Infrastruktur werden können - Praxisbeispiele aus Frankfurt/Oder und dem Landkreis Tübingen. Frankfurt.

Im Rahmen des Bundesmodellprojekts INTEGRA suchte die Stadt Frankfurt/Oder nach Lösungsmöglichkeiten, Regeleinrichtungen zu stärken. Ein erster Schritt stellte die Auflösung einer Tagesgruppe und die Integration der Kinder sowie der Sozialarbeiterinnen in eine Kindertagesstätte dar.

2002: Burglinde Retza, Monika Weber (Hrsg.): Mädchen auf der Straße. Im Blick von Jugendhilfe, Forschung und Mädchenarbeit. Frankfurt.

Von den "Straßenkindern" sind auch ein erheblicher Teil Mädchen. Das Leben auf der Straße bringt für Mädchen spezifische Anforderungen und Problemkonstellationen mit sich. Während sich in der Straßenkinderforschung erst langsam ein geschlechtsdifferenzierter Blick durchsetzt, hat die Praxis zeitnah auf die spürbar unterschiedlichen Lebenswelten von Mädchen und Jungen reagiert.

2001: Matthias Hamberger, Barbara Hardege, Heinz Henes, Monika Krumbholz, Matthias Moch: Das ist einfach eine richtige Familie. Zur aktuellen Entwicklung von Erziehungsstellen als Alternative zur Heimerziehung. Frankfurt.

Die Geschichte der Unterbringung von Kindern und Jugendlichen in privaten Haushalten, wo sie von professionellen Erziehungspersonen betreut und gefördert werden, reicht bis in die 1970er Jahre zurück.

2001: Josef Koch, Stefan Lenz (Hrsg.): Integrierte Hilfen und sozialräumliche Finanzierungsformen. Zum Stand und den Perspektiven einer Diskussion. Frankfurt.

Die IGfH erprobt im Bundesprojekt INTEGRA gemeinsam mit den Städten Celle, Dresden, Erfurt, Frankfurt (Oder) und dem Landkreis Tübingen fachliche Modelle zur Weiterentwicklung von integrierten Erziehungshilfen und sozialraumezogenen Finanzierungsmodellen.

2000: AG Heimreform: Aus der Geschichte lernen. Analyse der Heimreform in Hessen (1968 - 1983). Frankfurt.

Ausgehend von der Annahme, dass die heutigen Bedingungen von Heimerziehung vor dem Hintergrund historischer Entwicklungslinien besser verstanden werden können, wurden diese im Rahmen eines IGFH-Projektes "Heimkampagne und Heimreform" als prägender Abschnitt der jüngeren Geschichte untersucht.

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