Restbestände

Die IGfH veröffentlicht gemäß ihrer Satzung schon seit den 60er/70er Jahren Fachpublikationen, die das Ziel hatten

"eine Einflussnahme auf die öffentliche Meinung" auch durch Publikationen zu errreichen, "mit dem Ziel, die Bedeutung der erzieherischen Hilfen und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in das öffentliche Bewusstsein zu heben und die Vernachlässigung der erzieherischen Hilfen in Ursache und Auswirkung aufzuzeigen" (Satzung der IGfH § 2 Abschnitt f).

Ein Meilenstein war sicherlich die Veröffentlichung des Zwischenberichtes der Kommission Heimerziehung der Obersten Landesbehörden und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege. Hier ging es schon früh um die Heimerziehung und ihre Alternativen.

Es folgten viele Schriften, die immer wieder eine nicht ausgrenzende Kinder- und Jugendhilfe, die Politikfähigkeit der Jugendhilfe, die Rechte und die Demokratisierung der Heimerziehung und angrenzender Formen zum Thema hatten. Das Spannungsverhältnis zwischen öffentlicher Erziehung und dem gelingenden, individuellen privaten Leben geriet daher immer wieder in den Focus und schlug sich häufig in den dokumentierten Jahreskongressen der IGfH nieder.

Einige dieser Titel sind noch in Restbeständen zu ermäßigten Preisen vorhanden und können hier bestellt werden.

Das Bild der Jugendhilfe in den Medien

Das Bild gesellschaftlicher Aktion in den Medien ist ein kommunikatives Produkt. Wie also über Jugendhilfe in den Medien berichtet wird, wie über ihre Erfolge oder Misserfolge geredet oder geschrieben und was überhaupt als Erfolg oder Misserfolg gedeutet wird, all das ist nicht bloßes Ergebnis journalistischer Arbeit, sondern es ist ein in Kommunikation aller direkt und indirekt Beteiligten entstandes Produkt.

Deutsch-deutsche Positionen

Der Ost-West-Begegnungskongress in Berlin 1990 fiel in eine neue Phase des Vereinigungsprozesses. Die Epoche der Nachrevolution vom Spätherbst '89 ging zu Ende, nationales Pathos und Vereinigungseuphorie waren bereits gedämpft, die sozialen und materiellen Einbrüche machten Angst, das Hoffnungsmodell "DDR-Identität" blieb auf der Strecke.

Mädchenwelten - Mädchenpädagogik

Mädchenarbeit in den Erziehungshilfen hat sich in den letzten 15 Jahren verändert. Es ist nicht mehr notwendig um die Einsicht zu kämpfen, dass Mädchen andere Lebensbedingungen haben als Jungen und dass von daher Erziehungshilfe für sie auch andere Formen der Unterstützung finden muss.

In diesem Band werden Erfahrungen und Erkenntnisse beschrieben, an die Leserinnen und Leser leicht mit eigenen Praxiserfahrungen anknüpfen können.

Privat geboren für öffentliches Leben

Das Kongressthema "Privat geboren für öffentliches Leben" hatte sich den Vergleich familiärer und außerfamiliärer Lebensräume zum Ziel gesetzt. Der Band umfasst eine Sammlung von Vorträgen, Referaten und weiteren Unterlagen zum FICE-Jubiläumskongress 1988 in St. Gallen.

Probleme von Kindern und Jugendlichen lassen sich nicht einsperren

Die geschlossene Unterbringung von Kindern und Jugendlichen ist ein nach wie vor praktiziertes Erziehungsmittel in der Heimerziehung. Heute, 20 Jahre nach Entstehung dieses Bandes, haben die Befürworter der Geschlossenen Unterbringung wieder an Boden gewonnen und das Thema wird in der Jugendhilfe durchaus kontrovers diskutiert.

Sich am Jugendlichen orientieren

Das Konzept hat in verschiedenen Zusammenhängen Bedeutung gewonnen: In der konkreten Betreuung von Kindern und Jugendlichen, aber auch handlungsleitend für den Umgang der Kolleg_innen untereinander, als "kollegiale Beratung", oder aber auch in der Organisation von Projekten und in Bezug auf Trägerstrukturen.

Wie jugendhilfefähig ist Politik - wie politikfähig ist Jugendhilfe?

Neben der Auseinandersetzung mit der aktuellen Gesellschaftssituation hat sich die IGfH-Jahrestagung 1999 in Nürnberg mit folgenden Fragen beschäftigt: Welche Rahmenbedingungen braucht Jugendhilfe, um effektiv und erfolgreich arbeiten zu können? Wie kann Jugendhilfe politischer werden? Wie kann ein fruchtbarer, konstruktiver Dialog zwischen Jugendhilfe und Politik zustande kommen, um der gemeinsamen Verantwortung für die Zukunft der Jugend gerecht werden zu können?

Wie zu eigenen Kindern

Familienorientierte Kleineinrichtungen scheinen in der aktuellen Debatte um Heimerziehung keine große Rolle mehr zu spielen. Die Zeiten, in denen kleine Heime per se für sozialpädagogischen Fortschritt standen, sind längst vorbei. Und haben sich die "Großen" nicht im Zuge von Heimdifferenzierung und Dezentralisierung als durchaus anpassungsfähig erwiesen?

Wolfgang Bäuerle - Jugendhilfe und Sozialarbeit

Wolfgang Bäuerle ist 1982 gestorben, ohne dass er ein Alter erreicht hat, das ihm sein Werk zu ordnen, zu sichten und zu veröffentlichen erlaubt hätte. Diese Sammlung von Schriften soll dazu dienen, Wolfgang Bäuerles Wirken und Denken nachzuzeichnen und in seiner Folgerichtigkeit zu verstehen.

Partnerschaften

Weiter zum BMFSFJ Weiter zur Beltz-Juventa-Seite Weiter zur Walhalla-Seite     Weiter zur Bloombox GmbH
Powered by Drupal