Stellungnahmen

Verlautbarungen, Empfehlungen, Stellungnahmen

Mit der Publikation von Stellungnahmen, fachpolitischen Positionspapieren und Empfehlungen verbinden die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen und ihre Gremien das Ziel, auf Missstände aufmerksam zu machen, zu aktuellen Entwicklungen Stellung zu beziehen, auf die Fachöffentlichkeit und Politik Einfluss zu nehmen und die interne Vereinsdiskussion zu befördern.

In jedem Jahr veröffentlicht der Fachverband allein oder gemeinsam mit anderen überregionalen Partnern überregionale Papiere und Stellungnahmen sowie Positionspapiere aus Gremien der IGfH. Diese werden meist bundesweit verbreitet und in der Regel in verschiedenen externen Zeitschriften sowie im Forum Erziehungshilfen dokumentiert.

Kein Fesseln auf Antrag in der Kinder- und Jugendhilfe!

Keine Fesseln auf Antrag der Kinder- und Jugendhilfe

Stellungnahme der IGfH zum Gesetzesvorhaben zur Einführung eines familiengerichtlichen Genehmigungsvorbehalts für freiheitsentziehende Maßnahmen bei Kindern

Stellungnahme zur Situation von minderjährigen Flüchtlingen

Abfrage des BMFSFJ zum Ersten Bericht der Bundesregierung zu dem „Gesetz zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher“

Stellungnahme der IGfH zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher vom 9. Juni 2015

APPELL

an die Jahreskonferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 26. bis 28. Oktober 2016 in Rostock

Das Bundesland Bayern hat am 24.10.2016  für die obige Konferenz einen Beschlussvorschlag eingebracht unter dem TOP 2.2 „Standards und Kosten für UmA im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe“. Dieser sieht vor:

  • gesetzliche Sicherstellung, dass die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe sich auf die Versorgung von Minderjährigen beschränken
  • vorrangige Leistung Jugendwohnen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge
  • Abhängigmachen der Erstattung von Kosten für Unbegleitete durch die Länder von Landesrahmenverträgen mit den Kommunalen Spitzenverbänden
  • Länderermächtigung für Schutzkonzepte

Fast 40 Fachverbände warnen nach Bekanntwerden der Pläne davor „gesetzlich sicherzustellen, dass sich die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe auf die Versorgung von Minderjährigen konzentrieren“. Die Unterzeichner_innen des Appells, zu denen auch die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) gehört,  weisen dies entscheiden zurück!

Dies hätte gesamtgesellschaftlich erheblich negative Effekte, wäre volkswirtschaftlich kurzsichtig und mit Blick auf unbegleitete minderjährige Flüchtlinge hoch gefährlich. Die Realisierung der bayerischen Forderung würde die Spaltung der Gesellschaft befördern, statt ihr entgegenzutreten. Kurzfristige Einsparungen zu Beginn der Hilfe würden langfristig zu Mehrkosten aufgrund von erschwerter Teilhabe und einer Dauerbelastung der sozialen Sicherungssysteme führen. Die Bewältigung der gesellschaftlichen Herausforderungen bei der Flüchtlingsaufnahme erfordert Solidarität in Anerkennung einer gemeinsamen Verantwortung.

Den vollständigen Appell finden Sie hier

 

Stellungnahme der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen im Rahmen der Evaluation des Bundeskinderschutzgesetzes

Die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen hat von Anbeginn des öffentlichen Diskurses über die Notwendigkeit eines neuen Kinderschutzgesetzes sich in der Weise positioniert, dass es angesichts vorhandener gesetzlicher Regelungen unnötig ist, einen weiteren, gesonderten Gesetzestext zum Kindesschutz zu entwickeln.

Kooperation ja, aber nicht so!

Erklärung der Internationalen Gesellschaft für erzieherischen Hilfen

zur „Gemeinsamen Stellungnahme der kinder- und jugendpsychiatrischen Fachgesellschaft und der Fachverbände DGKJP, BAG KJP, BKJP: Freiheitsentziehende Maßnahmen in Jugendhilfeeinrichtungen – Empfehlungen aus Sicht der Kinder- und Jugendpsychiatrie für das Verfahren nach § 1631 BGB und die Gestaltung der Maßnahmen“

Einschätzungen der IGfH zu den Eckpunkten eines Gesetzes zur bundesweiten Verteilung von UMF

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat am Dienstag, den 24.02.2015, Verbände und andere Interessenorganisationen zur Vorstellung der Eckpunkte für ein sogenanntes „Gesetz zur Verbesserung der Versorgung und Betreuung unbegleitete ausländischer Minderjähriger“ nach Berlin eingeladen. Anwesend war auch Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek (Einladender) und rund 50 Fachvertreter_innen. Die IGfH wurde durch den Vorsitzenden, Dr. Hans-Ullrich Krause, dort vertreten.

Zwischenruf der IGfH anlässlich der Debatte um die Wirksamkeit ambulanter Hilfen im Kontext von Kindeswohlgefährdungen

Da zunehmend Bundesländer, aber auch Kommunen, sich auf die Wirksamkeit von ambulanten Hilfen im Kontext von Kindeswohlgefährdungen konzentrieren (zuletzt die Landesregierung Schleswig-Holstein Drucksache 18/2025, veröffentlicht 2014), möchte die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) mit dem vorliegenden Zwischenruf die Gelegenheit nutzen zu einigen fachlich wie fachpolitischen Erinnerungen.

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge – Kindeswohl hat Vorrang!

Ein Zwischenruf der Erziehungshilfefachverbände zur aktuellen Debatte über eine Verteilung der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge

Jugendhilfe und dann? Care Leaver haben Rechte!

Jugendhilfe – und dann? Care Leaver haben Rechte! -
Positionspapier der IGfH und des Instituts für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim

Stellungnahme zur Weiterentwicklung und Steuerung der Hilfen zur Erziehung

Die Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesjugend- und Familienbehörden (AGJF) hat erneut den Auftrag, für die Jugend- und Familienminister_innenkonferenz (JMFK) im Sommer 2014 einen Bericht vorzulegen, der die Debatte um die Weiterentwicklung und Steuerung der Hilfen zur Erziehung und um die Inklusion von Kindern mit Behinderung einbezieht.

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