Ursula Teupe

Migrationssensibler Kinderschutz

Familien ohne und mit Migrationshintergrund (m. M.) sind ähnlich häufig von einem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung betroffen. In Deutschland als Einwanderungsland ist das Thema Migrationssensibilität in der Kinder- und Jugendhilfe virulent, insbesondere im Kinderschutz. Die Umsetzung des Kinderschutzauftrags in und mit Familien m. M. erfordert – mit Blick auf sozialpädagogisches Fallverstehen als Grundlage eines wirksamen Kinderschutzes – kultur- und migrationssensible Kompetenzen seitens der Fachkraft. In dieser Fortbildung wollen wir gemeinsam folgende Inhalte dazu bearbeiten:

2012: Birgit Jagusch, Brigitte Sievers, Ursula Teupe (Hrsg.): Migrationssensibler Kinderschutz. Ein Werkbuch. Frankfurt.

Das Werkbuch bündelt die zentralen Ergebnisse des dreijährigen Modellprojekts „migrationssensibler Kinderschutz“ und bereitet diese praxisnah auf. Zwar gehören Familien mit Migrationshintergrund seit geraumer Zeit zum Alltag des Jugendamts. Allerdings gibt es bisher kaum Untersuchungen, die sich der Frage nähern, wie sich diese gesellschaftliche Entwicklung auf das Handeln des Allgemeinen Sozialen Dienstes in der Kinderschutzarbeit auswirkt.

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