Projekt „Gut begleitet ins Erwachsenenleben“

Übergänge aus der Jugendhilfe ins Erwachsenenalter – Übergangsmanagement nach stationären Hilfen. Entwicklung & Transfer

In diesem Projekt werden Handlungsansätze, die sich in der Praxis der Begleitung von jungen Menschen aus stationären Erziehungshilfen in ein eigenständiges Erwachsenenleben (sog. Care Leaver) besonders bewährt haben, evaluiert und weiterentwickelt werden. Das Projekt wird von der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen e.V. und der Universität Hildesheim gemeinsam mit 3 Modellstandorten (Karlsruhe, Dortmund, Landkreis Harz) durchgeführt. Mit dem Projekt werden die vielfältigen Bestrebungen zur Verbesserung der Unterstützung von Care Leavern aufgegriffen und die fachliche Weiterentwicklung des Übergangsmanagements ins Erwachsenenleben in und nach der Kinder- und Jugendhilfe weiterverfolgt.

Ziel des Projektes ist es, ausgehend von drei Modellen, die als Kernelemente eines inklusiven Übergangsmanagements der Kinder- und Jugendhilfe angesehen werden, schon vorhandene gute Praxis weiterzuentwickeln und diese für einen Transfer in andere Regionen und Standorte aufzubereiten. Dabei werden die Herausforderungen hinsichtlich eines inklusiven Übergangsmanagements und der Perspektive der Entwicklungs- und Teilhabeplanung systematisch aufgegriffen und weiterentwickelt. Die Selbstorganisation von Care Leavern soll, als wesentlicher Faktor des Projektes, gefördert und unterstützt werden.

Bei den drei Handlungsansätzen handelt es sich um:

(1) die Weiterentwicklung der Hilfeplanung für Jugendliche/ junge Erwachsene
      zu  einer Übergangsplanung,

(2) eine vernetzte Infrastruktur für junge Menschen im Übergang bzw. nach dem Hilfeende und

(3) die Stärkung der Partizipation und Selbstorganisationen von Jugendlichen
      und jungen Erwachsenen in stationären Erziehungshilfen.

Nach einer Bestandsaufnahme der Ausgangssituationen in den drei Modellstandorten, in der die vor Ort evaluiert wurden, wurden konkrete Schritte der Praxisentwicklung erarbeitet. Auf diese Entwicklungsphase (September 2016 bis Mitte 2018) erfolgt in der Transferphase (März 2018 bis August 2019) aktuell eine Öffnung für weitere interessierte öffentliche und freie Träger in Form von Werkstattveranstaltungen. Folgende Veranstaltungen wurden bereits durchgeführt:

  • Expert_innengespräch "Von der Hilfe zur Übergangsplanung" am 25.10.2017 in Hildesheim
  • Transferveranstaltung in Frankfurt am Main am 15.03.2018
  • Expert_innengespräch „Care Leaver im Übergang zwischen Jugendhilfe und Jobcenter. Ein Blick auf gelingende Kooperationen“ in Hildesheim am 26.09.2018
  • Expert_innengespräch „Inklusive kommunale Infrastruktur für junge Erwachsene“ in Berlin am 07.11.2018

Die Dokumentationen finden Sie unten. Die erarbeiteten Erkenntnisse und Arbeitsansätze werden in einer Abschlusstagung / Fachtag am 18.03.2019 in Berlin gebündelt und reflektiert. Ebenfalls werden die Ergebnisse in einer Arbeitshilfe zusammen getragen, um weiteren Interessierten Konzeptvorschläge bzw. -modelle für Übergangsmanagements anbieten zu können.

Gefördert vom
 

 

 

 

Kontaktpersonen:         
Britta Sievers        (britta.sievers@igfh.de) Fon: 069/633986-17
Severine Thomas  (severine.thomas@uni-hildesheim.de) Fon: 05121/883-11728

Carolin Ehlke  (ehlkeca@uni-hildesheim.de) Fon: 05121/88311732

 

Projektlaufzeit: 
01.09.2016 bis 31.08.2019

Partnerschaften

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