Argumente gegen geschlossene Unterbringung in Heimen der Jugendhilfe

Vergriffen!

Dieser Band wurde komplett überarbeitet und ist unter dem Titel:
Argumente gegen Geschlossene Unterbringung und Zwang in den Hilfen zur Erziehung
im November 2013 neu veröffentlicht worden.

 

Die Praxis geschlossener Unterbringung in Heimen der Jugendhilfe schien, nach allen im Westen der Republik geführten fachlichen Debatten und der Einführung eines neuen, am Sozialleistungsgedanken orientierten Jugendhilferechts, ihrem definitiven Ende zuzugehen. Nun taucht das Thema im politischen und medialen Diskurs wieder verstärkt auf, wobei mit GU durchgängig das Ziel verfolgt wird, Strafe durch die Jugendhilfe vollziehen zu lassen.

Angesichts dieser Situation hatte die IGfH und der Paritätische Wohlfahrtsverband eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um noch einmal die zentralen pädagogischen, rechtlichen und strukturellen Argumente gegengeschlossene Unterbringung zusammenzutragen. Mit dem Eingreifen in die aktuelle Debatte verbindet der Band die Hoffnung, ihr Ende zu beschleunigen. Darüber hinaus wird der Blick darauf gelenkt, dass es wesentliche Mängel im System der erzieherischen Hilfen selbst sind, die die Nachfrage nach geschlossener Unterbringung erzeugen, und dass es deshalb darum geht, die Hilfen zur Erziehung insgesamt als "Alternative" zur geschlossenen Unterbringung von Kindern und Jugendlichen zu gestalten und zu qualifizieren.

ISBN: 
978-3-925146-35-0
Einbandart: 
broschiert
Preis: 
6,50 €
Reihe: 
Reihe "Grundsatzfragen"
Auflage: 
2. Aufl. 1997
Erscheinungsjahr: 
1995
Seiten: 
66 Seiten
Verwandte Inhalte: 

Pädagogische Argumente gegen Geschlossene Unterbringung

Auszug aus der IGfH-Broschüre "Argumente gegen geschlossene Unterbringung in Heimen der Jugendhilfe"  (1995)

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