1984: IGfH-Arbeitsgruppe "Alternativen zur Geschlossenen Unterbringung": Probleme von Kindern und Jugendlichen lassen sich nicht einsperren. Alternativen in der Heimerziehung. Frankfurt. 2., überarbeitete Auflage.

Die geschlossene Unterbringung von Kindern und Jugendlichen ist ein nach wie vor praktiziertes Erziehungsmittel in der Heimerziehung. Heute, 20 Jahre nach Entstehung dieses Bandes, haben die Befürworter der Geschlossenen Unterbringung wieder an Boden gewonnen und das Thema wird in der Jugendhilfe durchaus kontrovers diskutiert.

Aus der Vorbemerkung von Anne Frommann: Der Zusammenhang zwischen Bewusstmachung von Notständen, Kritik, Engagement und Initiative ist in der Jugendhilfe noch nicht konsequent genug dazu benutzt worden, um aus einzelnen Pioniertaten flächendeckende Entwicklungen zu gewinnen. Daher halten wir es für gut und notwendig, den Begriff und die Tatsache der Alternativen zu konkretisieren. Alle Bedenken, Alternativen zur geschlossenen Unterbringung betreffend, haben Autoren und die mitarbeitenden Kleinheime und Wohngruppen selber klar zum Ausdruck gebracht. Missverständnisse und Missdeutungen werden wohl trotzdem nicht ausbleiben. Wenn aber die hier vorgelegten Ausführungen dazu dienen können, dass die Jugendhilfe als Ganzes sich etwas stärker als bisher versteht als eine einzige Alternative zu geschlossener Unterbringung, dann haben sie viel erreicht.

ISBN: 
978-3-925146-29-9
Einbandart: 
broschiert
Preis: 
Restbestand 50 % ermäßigt!! 3,80 €
Reihe: 
Restbestände
Auflage: 
2., überarbeitete Auflage 1984
Erscheinungsjahr: 
1980
Seiten: 
170 Seiten

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