Reihe "Grundsatzfragen"

Ziel der Reihe Grundsatzfragen (Gelbe Reihe) ist es, zentrale bzw. aktuell wichtige Themen des Fachdiskurses im Bereich der Hilfen zur Erziehung breit zu behandeln. Die Bände entstehen entweder aus Fachtagungen bzw. ExpertInnentagungen der IGfH oder werden langfristig mit hierfür gewonnenen Autoren oder Autorinnen konzeptioniert. Die Mitglieder beziehen die jährliche Publikation in dieser Reihe kostenlos. Die Titel werden über den Buchhandel vertrieben.

Diese Veröffentlichungen der IGfH verfolgen vorrangig die Zielstellung, ihre Mitglieder und die interessierte Fachwelt aktuell, gut, breit und genau zu informieren, fachpolitische Standpunkte öffentlich zu machen und fachliche Diskussionen anzuregen bzw. dafür ein Forum zu bieten mit dem Ziel, fachliches Denken und Handeln zu qualifizieren.

Die Reihe umfasst mittlerweile mehr als 50 Publikationen. Es erscheint in der Reihe immer mindestens ein Band mit einer Auflage von ca. 2.300 Exemplaren pro Jahr.

 

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2017: C. Equit, G. Flößer, M. Witzel (Hrsg.): Beteiligung und Beschwerde in der Heimerziehung. Grundlagen, Anforderungen und Perspektiven. Frankfurt.

Die Mitbestimmungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in Familien und in der Freizeitgestaltung mit Gleichaltrigen haben in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zugenommen. In der sozialpädagogischen Forschung wird Partizipation als zentrale Voraussetzung für das gesunde Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen hervorgehoben.

2016: Sabrina Brinks, Eva Dittmann, Heinz Müller (Hrsg.): Handbuch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Frankfurt.

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge erfahren seit 2014 mit dem Anstieg der weltweiten Flüchtlingszahlen in Deutschland eine erhöhte öffentliche und politische Aufmerksamkeit. Sie sind ein zentrale Zielgruppe der Kinder- und Jugendhilfe.

2014: Diana Düring, Hans-Ullrich Krause, Friedhelm Peters, Regina Rätz, Nicole Rosenbauer, Matthias Vollhase (Hrsg.): Kritisches Glossar Hilfen zur Erziehung. Frankfurt.

Im neu erschienenen „Kritischen Glossar Hilfen zur Erziehung“ werden 54 Begriffe, die im öffentlichen und fachlichen Diskurs der Hilfen zur Erziehung eine zentrale Rolle spielen, kritisch analysiert und diskutiert. Die Leser_innen erhalten auf diese Weise einen umfassenden Einblick in aktuelle Entwicklungen, theoretische Zugänge und methodische Herangehensweisen in verschiedenen Feldern der Hilfen zur Erziehung.

2013: IGfH-Arbeitsgruppe: Argumente gegen Geschlossene Unterbringung und Zwang in den Hilfen zur Erziehung. Für eine Erziehung in Freiheit. Frankfurt.

Freiheitsentziehende Maßnahmen, ‛fakultativ geschlossene’ Plätze, zahlreiche neue Formen von ‛Grauzonen’ des Einschlusses in Form diverser „Time-out-Räume“ und „-zeiten“ sowie generell die Tendenz zur Legitimierung von Zwang kennzeichnen wieder Teile der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe.

2012: Birgit Jagusch, Brigitte Sievers, Ursula Teupe (Hrsg.): Migrationssensibler Kinderschutz. Ein Werkbuch. Frankfurt.

Das Werkbuch bündelt die zentralen Ergebnisse des dreijährigen Modellprojekts „migrationssensibler Kinderschutz“ und bereitet diese praxisnah auf. Zwar gehören Familien mit Migrationshintergrund seit geraumer Zeit zum Alltag des Jugendamts. Allerdings gibt es bisher kaum Untersuchungen, die sich der Frage nähern, wie sich diese gesellschaftliche Entwicklung auf das Handeln des Allgemeinen Sozialen Dienstes in der Kinderschutzarbeit auswirkt.

2011: Ullrich Gintzel, Uwe Hirschfeld, Michael Lindenberg (Hrsg.): Sozialpolitik und Jugendhilfe. Frankfurt.

Jugendhilfe mit ihrer Infrastruktur und den konkreten Handlungsansätzen ist direkt beeinflusst von sozialpolitischen Veränderungen. Der Sammelband fokussiert das komplexe Verhältnis von Jugendhilfe und Sozialstaat.

2011: Diana Düring, Hans-Ullrich Krause (Hrsg.): Pädagogische Kunst und professionelle Haltungen. Frankfurt.

Unumstritten scheint zu sein, dass pädagogische Haltungen grundlegend mitbestimmen, wie sich pädagogische Beziehungen gestalten und wie Methoden und Konzepte nach den "Regeln der Kunst" im Alltag umgesetzt werden.

2009: Jürgen Hast, Dirk Nüsken, Gerald Rieken, Horst Schlippert, Xenia Spernau, Mirjana Zipperle (Hrsg.): Heimerziehung und Bildung. Gegenwart gestalten - auf Ungewissheit vorbereiten. Frankfurt.

Bildung – das Wort, der vermutete Inhalt – hat Konjunktur. Dabei ist auch und gerade Heimerziehung ein Ort der Bildung in der Gegenwart junger Menschen, die auf eine größer werdende Zukunftsungewissheit vorbereitet werden sollen. Welche Herausforderungen ergeben sich daraus für die Arbeit mit jenen Mädchen und Jungen, die häufig genug als„ModernisierungsverliererInnen“ gelten?

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